Umzug!

Hallo, liebe Freunde des guten Geschmacks,

meine Webseite zieht bald um, deshalb sieht vielleicht bald alles leicht anders aus. Die Adresse bleibt aber gleich, so dass niemandem auffallen sollte, dass die Seite umgezogen wurde. Verrückt, nicht? So ist es, das Internet.

Eventuell wird es dann möglich sein, mein Blog direkt in meine Webseite zu integrieren. Das hätte dann den Vorteil, dass ich öfter was schreiben würde, weil es dann weniger umständlich wäre.

Bis dahin nicht verzagen, liebe Leser, denn Geduld ist eine Tugend!

[Garrus schlafend]

Geduld ist eine Tugend. Garrus schläft, während er auf die neue Webseite wartet.

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Netzwerkprobleme bei Splatoon

Falls noch jemand Netzwerkprobleme bei Splatoon (oder Mario Kart 8) hat, möchte ich kurz erklären, wie sich das Problem hier (bei Vodafone, mit Vodafone-Router) beheben ließ.

  1. Das Menü des Routers aufrufen, über Eingabe der URL   http://192.168.2.1   in den Browser.
  2. Benutzername und Kennwort eingeben (standardmäßig sind das “root” und “123456”).
  3. Auf der Startseite sollte nun das DHCP Clientlogbuch zu sehen sein, in dem die Wii U eine IP-Adresse zugeordnet haben sollte. Das sieht in etwa so aus:
    ip=192.168.2.104   mac=33-DF-3F-D9-E2-55   name=Nintendo Wii U
    Wichtig sind die letzten drei Ziffern der IP-Adresse, also in diesem Fall 104.
  4. Im Vodafone-Menü “Daten” auswählen, dann im Seitenmenü “NAT” und “DMZ” wählen.
  5. Bei “Einschalten der DMZ Funktionen” ein Häkchen setzen, falls noch keins gesetzt ist.
  6. Bei “Client IP-Adresse” in das entsprechende Feld die Zahl von Punkt 3 eingeben (also z.B. 104).
  7. Auf “-> Übernehme” drücken.

Fertig!

“Dragon Age: Inquisition” und der grassierende Werteverfall

Neulich bin ich über einen Artikel bei 4players.de gestolpert, der da heißt: GameStop und der grassierende Wertverfall: Digitale verkaufte Spiele vs. Box-Versionen im Handel. Darin regt sich der Chef von GameStop darüber auf, dass Spiele so billig digital verkauft werden, dass dadurch der Gebrauchtspielemarkt kaputt geht, was irgendwie dazu führt, dass keine Innovationen möglich wären oder so. Zur Erinnerung: GameStop ist dieser Laden, in den man immer geht, um sich die tollen Videospiele anzusehen, nur um dann schnell wieder rauszugehen, weil dort gebrauchte Spiele so viel kosten wie woanders Neuware.

Ich finde die Steam-Verkäufe, wo man für wenig Geld tolle Spiele hinterhergeschmissen bekommt, ja genauso toll wie alle anderen, aber trotzdem habe ich mir neulich gedacht, ich sollte meine Lieblingsentwickler mal unterstützen und habe mir das neue Dragon Age: Inquisition vorbestellt. Nachdem alle Vorbestellerboni nur irgendwelche digitalen Inhalte waren, schien es mir besser, die normale DVD-Version zu holen, die ich dann evtl. irgendwann weiterverkaufen hätte können. So hatte ich mir das vorgestellt.

Am Donnerstag kam also einen Tag vor dem offiziellen Release meine DVD schon an, bzw. meine 4 DVDs. Ansonsten mit in der DVD-Hülle: ein Aktivierungscode. In anderen Worten, das Weiterverkaufen ist damit nicht mehr möglich. Die 4 DVDs sind also eher dafür, wenn man eine langsame Internetverbindung hat, und sich die 26 GB lieber nicht runterladen mag. Na ja, super, dann halt nicht. Also hab ich alles installiert und wollte loslegen. “Haha,” sagt Origin, der komische Service von Electronic Arts, über den man das spielen muss. “Heute geht noch nicht! Du darfst das erst am Freitag spielen!”

Und als Origin dann ENDLICH bereit war, mich das Spiel, für das ich 55 EUR ausgegeben hatte, spielen zu lassen, war mein Computer zu langsam dafür. Natürlich ist es nicht deren Schuld, dass ich vorher nicht überprüft hatte, ob es auch läuft, aber sobald die DVD-Hülle geöffnet ist, kann ich das Spiel nicht mehr zurückgeben. Hätte ich mir das Spiel gleich digital bestellt, hätte Origin es 24 Stunden lang (bzw. länger, wenn es eine Vorbestellung ist) wieder zurückgenommen und meinen Kaufpreis erstattet.

Man hat also eigentlich überhaupt keinen Anreiz mehr, sich Spiele noch als Disc-Version zu kaufen, zumal bei meiner DVD-Fassung außer dem doofen Zettel mit dem Aktivierungscode nichts weiter drin war. Keine hübsche Anleitung. Kein billiges Faltposter. Nix. Nur die Collector’s Edition hätte allerlei Sammlerkram gehabt – aber 160 EUR für ein paar billige Plastik-Dietriche wär mir dann doch zu teuer…

Mit Nesseln gegen Blattläuse

Seit ich einen Balkon habe, habe ich diesen mit Pflanzen vollgestopft, um die verlorene Zeit (als ich keinen Balkon hatte) wiedergutzumachen – obwohl ich nicht weiß, wie ich all die Pflanzen jemals durch meinen nächsten Urlaub bringen soll.

Dringender jedoch ist die Frage, wie man lästige Blattläuse loswird, denn die Chili hat sich welche eingefangen und sie fühlen sich darauf offenbar sehr wohl. Ich habe versucht, sie mit Wasser wegzusprühen, jetzt sind sie etwas sauberer. Ich habe einen Lavendel danebengestellt, jetzt riechen sie besser. Alles nicht das Wahre, muss ich sagen!

Pfui! Die sind immer noch da!

Pfui!

Allerdings spricht das Internet, dass man einfach ein paar Brennesseln sammeln und diese in Wasser einweichen muss, was die nervigen Läuse gar nicht mögen sollen. Also ging ich frohgemut zum Brennesselfeld meines Vertrauens und habe eine Tüte damit vollgestopft. Das hab ich dann am Abend in einen Eimer, zwei bis drei Liter Wasser dazu, und voilà! Flüssiger Blattlausvernichter!

Alles schön in einen Eimer packen.

Alles schön in einen Eimer packen.

Leider tut die Brühe vor allem eines: stinken. Das Zeug ist total widerlich. Ideal also gegen die kleinen Plagegeister?

Ich hab sie ordentlich geduscht, mehrfach, schön alles eingesprüht. Und siehe da: sie sind immer noch da, aber jetzt stinken sie und die Chili hat graue Flecken. Pff!

Jetzt muss ich die Chilis waschen...

Jetzt muss ich die Chilis waschen…

Nach etwas Recherche habe ich herausgefunden, dass es wohl einen Unterschied zwischen Brennesselsud (gegen Blattläuse) und Brennesseljauche (zum Düngen) gibt (steht auf gartenpflege-tipps.de). Brennesselsud ist es nach 24 Stunden, und stinkende Brennesseljauche ist es, wenn der Eimer noch länger steht. Eine sehr unangenaue Angabe, muss ich sagen. Vielleicht hätte ich das schon nach 23 Stunden einsetzen sollen…

Zwei Flaschen Brennesseljauche.

Zwei Flaschen Brennesseljauche.

Daheim

Inzwischen ist schon wieder einige Zeit vergangen, seit ich das letzte Mal in mein Blog geschrieben habe. Neuseeland war schon schön, als Land, aber nochmal würde ich glaube ich nicht mit dem “Stray”-Bus verreisen. Die Organisation da war einfach schlecht und die Busse waren so überfüllt, daß alle Angst hatten, ihre Reservierungen nochmal irgendwie zu ändern. Aber das nur nebenbei.

Inzwischen bin ich wieder in Deutschland und der Arbeitsalltag hat wieder begonnen. Einerseits ist es schade, daß nach der vielen freien Zeit und dem Herumgereise wieder alles beim Alten ist, andererseits ist es gut, wieder einen strukturierten Alltag zu haben. Ein regelmäßiger Gehaltschscheck hat auch seine Vorteile.

In Zukunft werde ich mich wohl eher wieder meinem englischen Blog widmen.

NZ: Auckland

Nachdem wir in Australien nun schon fast alles angeschaut haben, haben wir uns entschlossen, die letzten vier Wochen noch in Neuseeland zu verbringen. Es gibt ein Busticket für den “Stray”-Bus, das einen durch ganz Neuseeland fährt und dazu sogar noch zum halben Preis zu haben war. Das machen wir am 11. November und ich bin gespannt, ob der Bus wirklich so toll ist, wie alle sagen.

Der Anflug von Auckland war etwas anstrengend, weil man um 21:15 losgeflogen ist und gegen 5:00 Uhr Ortszeit angekommen ist. (Zeitunterschied zwischen Neuseeland und Deutschland sind übrigens 12 Stunden.) Als wir dann vor 6 Uhr früh am Hostel waren hieß es, wir können erst um 14 Uhr in unser Zimmer. So haben wir versucht, im Fernsehzimmer etwas auf der Couch zu schlafen, aber mir war kalt und ich habe im Flugzeug Zahnweh bekommen, weil mein Weisheitszahn offenbar etwas umgezogen ist. So war das alles keine besonders angenehme Erfahrung. Aber ich bin gespannt auf Neuseeland. Endspurt!

Oz: Ostküste

Inzwischen haben wir uns die Ostküste Australiens praktisch komplett angeschaut. Von Sydney nach Cairns mit dem Greyhound, mit Stops in Woolgoolga (zum Surfen), Byron Bay (wo wir wegen des schlechten Wetters nicht mal bei den Julian Rocks tauchen konnten), Brisbane (wo wir diverse Museen angeschaut haben), Noosa Heads (wo das Wetter endlich schön wurde), Fraser Island (der größten Sandinsel der Welt), Agnes Water (zum Motorradfahren mit Scooteroo und zum Tauchen bei der Lady Musgrave Island, was wirklich toll war). Von Airlie Beach aus haben wir dann die Whitsunday Islands besegelt und am Riff geschnorchelt und getaucht (auch wieder toll), dann haben wir Townsville besucht (mit dem “Reef HQ”-Aquarium mit Schildkrötenkrankenhaus und mit Tagesausflug nach Magnetic Island zum Wandern) und letztendlich ging’s dann nach Cairns, von wo aus wir den Regenwald an Cape Tribulation besucht haben, die Tablelands, und schließlich auch noch mit der Skyrail nach Kuranda sind, wo man in einer kleinen Kabine über den Regenwald fliegt (eine Seilbahn eben).

Nachdem ich ja nach unserem Tauchkurs damals im 17 Grad kalten Wasser von Manly (bei Sydney) noch nicht so genau wußte, was so toll am Tauchen sein soll, habe ich meine Meinung inzwischen revidiert, denn als wir bei der Lady Musgrave Island getaucht sind, am südlichsten Zipfel des Great Barrier Reef, hatten wir 25 Meter Sicht, haben viele Korallen und Fische und sogar eine Schildkröte gesehen, und das Wasser war auch warm. Bei dem Tauchgang, dem ersten seit wir unseren Tauchschein haben, mußten wir dann auch keine Übungen mehr vorführen, und obwohl wir das mit der “buoyancy” (also dem Schweben im Wasser) noch nicht so gut konnten, war es trotzdem wirklich toll. Da hat dann auch alles mit dem Druckausgleich in den Ohren geklappt, was mich sehr beruhigt hat. Man lernt, daß man einen Druckausgleich in den Ohren macht, indem man sich seine Nase zuhält und dann dagegen bläst. Aus irgendeinem Grund geht das bei mir aber nicht richtig, so daß ich stattdessen schlucke. Aber bei den letzten zwei Tauchgängen beim Tauchkurs ging das nicht richtig, und meine Ohren haben noch Tage danach wehgetan. Darum habe ich sofort eine Googlesuche über den Druckausgleich gestartet (das macht man heutzutage so…) und einen “Diver’s Guide To Ears” gefunden, der das “Toynbee Maneuver” vorschlägt: die Nase zuhalten und gleichzeitig schlucken. Das hat bei den Tauchgängen nach dem Tauchkurs dann auch wunderbar funktioniert und so hatte ich beim Tauchen keine Probleme und auch danach keine Ohrenschmerzen.
Der zweite Tauchgang war dann bei den Whitsunday Islands und war trotz schlechter Sicht auch toll, weil’s auch hier wieder viele Korallen und interessante Fische gab. Allerdings hat der Tauchführer mit seinen Riesenflossen mehrere Male die Korallen berührt und bei einer sogar ein Stück abgebrochen, was ich schon schlimm fand. Wenn er erfahren genug ist, ein Tauchführer zu sein, sollte er eigentlich besser aufpassen können, was seine Flossen berühren.

Was Cairns angeht, da war es schrecklich heiß, und der Ausflug nach Cape Tribulation war auch etwas langweilig. Lediglich das “Exotic Fruit Tasting”, daß wir für $20 zusätzlich gebucht hatten, war richtig gut. Der Ausflug in die Tablelands mit “On The Wallaby” war da schon viel besser. Ein Tagesausflug, bei dem der Tourguide uns praktisch nonstop mit interessanten Infos bombardiert hat, Spaziergänge im Regenwald, Lookouts, zwei Wasserfälle und ein See, von dem aus man Schildkröten beobachten konnte. Diese Tour würde ich durchaus weiterempfehlen, die “Cape Tribulation”-Tour kann man sich meines Erachtens sparen.

Oz: Byron Bay, Nimbin und viel Regen

Nach dem Spot X hat uns unsere Reise weiter zu Byron Bay geführt. Byron Bay ist eine kleine Surferstadt in der es nicht viel gibt außer Strand und einem Leuchtturm. Leider hat das Wetter nicht mitgespielt und es war windig und regnerisch. So hatten wir nicht wirklich Lust aufs Surfen, wollten auch keine $65 ausgeben, um im Regen für drei Stunden mit Delphinen Kayak zu fahren.

Eigentlich wollten wir eine “Knowledge Tour” im Umkreis machen, die sehr interessant klang, mit Boomerang-Werfen, vielen Wasserfällen, vielen Informationen. Leider war der Flyer veraltet und die Tour gibt es gar nicht mehr. Allerdings wurde uns von verschiedenen Seiten empfohlen, doch das schöne Hippiestädtchen Nimbin zu besuchen, also haben wir eine “Grashopper”-Tour dahin gebucht für $45. Nimbin war sehr enttäuschend. Was uns die Leute nicht gesagt haben war, daß Nimbin besonders dafür berühmt ist, daß die Polizei da offenbar den Cannabisverkauf und Konsum toleriert. Also gehen die ganzen Touristen dorthin, kaufen sich etwas Gras oder angereicherte Cookies, und vermutlich sind sie danach so zufrieden mit sich und der Welt, daß sie den Ausflug als toll in Erinnerung haben. Für Leute wie mich, die kein Gras rauchen und keine angereicherten Cookies essen, war Nimbin so nur bedingt interessant, da es dort nur eine Straße gibt. Es gibt ein Museum, das zumindest mal was anderes war, und ich habe die Nutzpflanze Hanf unterstützt, indem ich mir ein kleines Hanfarmbändchen gekauft habe. Außerdem haben wir $6 herausgeschwendet, um ein paar Macademianüsse in Schokolade zu kaufen.

Das Beste an der Tour war der Halt vor Nimbin, als wir bei einer Bar waren, wo es einen riesigen Korb Macademianüsse gab, die man nach belieben knacken und naschen durfte. Nach dem Halt in Nimbin ging es noch zu einem Damm, es gab ein Barbecue mit Hamburgern und Würstchen auf ungetoastetem Toastbrot und dann ging’s noch zu einem Wasserfall für etwa 20 Minuten. Alles in allem also keine Tour, die ich empfehlen würde. Außerdem habe ich danach herausgefunden, daß die “Happy Coach”-Tour nur $25 gekostet hätte.

Ansonsten hat es in Byron Bay also ständig geregnet, auch als wir zum Leuchtturm sind. Wir haben von da oben allerdings ein paar Delphine erspät, das war schön. Dann haben wir beschlossen, da wir eh naß werden, nutzen wir doch mal unsere neue Tauchlizenz (naß werden wir eh) und tauchen bei den Julian Rocks, einer der 10 tollsten Tauchstellen in ganz Australien. Da gibt es viele viele Fische, sogar die Sandtigerhaie, die gruselig aussehen aber nix machen, und was war? Wegen schlechten Wetters abgesagt. Doof.

Oz: Surfen am Spot X

Neulich waren wir also am Spot X in der Nähe von Woolgoolga, mit der Absicht, dort das Surfen zu lernen. Man kommt mit dem Greyhound Bus nach Woolgoolga und wird dort abgeholt und zum Surfcamp gebracht, das war alles recht problemlos. Allerdings hatte es viel geregnet und die Wetterbedingungen waren nicht ideal.

Normalerweise fließt ein kleiner Fluß beim Surfcamp ins Meer und alles ist recht beschaulich. An diesem Tag floß allerdings ein reißender Strom ins Meer, der noch dazu lauter Steine in seinem Flußlauf verteilt hatte. Wir bekamen also zwei riesige, schwere Surfbretter, die wir alleine gar nicht richtig tragen konnten, und mußten dann mit diesen durch den Fluß laufen, um auf eine Sandbank zu kommen. Meine Schwester hat sich erstmal ihren Zeh aufgeschnitten, und ich bin ständig umgefallen und ausgerutscht und meine Füße haben dann auch ganz schön wehgetan.

Dann mußten wir also ein paar Aufwärmübungen machen und als ich dachte, jetzt kriegen wir erklärt, wie man so ein Surfbrett verwendet und welche Wellen man sich aussucht und wie man dann weiter vorgeht, fragte der Surflehrer nur, wie wir normalerweise auf dem Brett aufstehen. Ich hatte natürlich keine Ahnung, wie sowas geht, er hat es dann ganz kurz mal gezeigt und die ganze Gruppe (10 Leute) dann ab ins Wasser geschickt.

Ich war also völlig ahnungslos und der Spaß endete damit, daß ich vollkommen frustriert von irgendeiner Strömung zu irgendwelchen Steinen gespült wurde, wobei sich bei jedem Schritt ein anderer Stein in meine Füßchen gebohrt hat. Der Surflehrer hat dann gerufen, daß ich wieder an Land soll, und ich hab mich ordentlich geärgert, da ich ja selbst nichts lieber wollte, aber die Wellen wollten nicht so wie ich. Er hat mich dann sozusagen abgeholt und mein Surfbrett getragen und ich habe ihn gefragt, ob er überhaut weiß, daß ich das noch nie gemacht habe und habe mich beschwert, daß er mir’s auch nicht richtig zeigt. Er hat dann gemeint, daß es einfach keine guten Wetterverhältnisse sind und es wäre ja alles besser, wenn das Wetter nur besser wäre. Nunja, er hat dann eine Stelle gefunden, wo der Boden tatsächlich sandig war und ich habe mich etwas mit den Wellen herumgeschlagen. Besonders gut war ich nicht, aber wenn das Brett dann doch mal etwas Gas gegeben hat, war es schon lustig.

Am zweiten Tag hatten wir noch eine Surfstunde und diesmal waren wir etwa 35 Leute und es gab etwa 5 Surflehrer. Als einer gerade etwas erklärt hat darüber, wie man aufsteht wenn man mal eine Welle erwischt hat, haben die anderen 4 sich nur unterhalten statt daß mal einer schaut, ob man es auch richtig macht. Das fand ich dann auch doof. Im Wasser haben sich die Surflehrer dann auch nicht wirklich gekümmert, nur einer hat mich ein paar Mal angeschubst, und ein anderer hat sich den Belag angeschaut, der schon von Anfang an von meinem Brett abgestanden war und meinte, “Wenn das Surfen heute nicht richtig klappt, dann liegt es daran, daß Dein Surfbrett ein Problem hat. Nächstes Mal geben wir Dir ein besseres Brett.” Ich habe ihm dann gesagt, daß es meine letzte Surfstunde ist, worauf er dann auch nichts mehr zu sagen wußte. Man muß sich aber schon fragen, wieso sie überhaupt so schlechte Surfbretter haben. Ganz zu schweigen von ihren löchrigen Wet Suits.

Das Beste am Spot X war zweifelsohne das Essen. Davon gab es reichlich und es war auch sehr lecker. Zum Frühstück Speck, Ei, Toast, gebackene Bohnen, mittags und abends auch immer eine reiche Auswahl verschiedener Sachen, einmal gab’s einen “apple crumble” von dem ich so viel gegessen hab, daß ich mich den Rest des Abends kaum mehr bewegen konnte. (Eventuell lag es aber auch an dem schlimmen Muskelkater, den ich vom Surfbrettschleppen hatte.)

Alles in allem ist der Spot X vermutlich schon toll für Leute, die gerne mit Surfertypen rumhängen und schon Grundkenntnisse im Surfen haben. Für Anfänger kann ich ihn aber nicht empfehlen.

Hier sind noch einige Fotos.

Oz: Whale Watching

Heute war Whale Watching angesagt. Für $68 ging es drei Stunden lang mit einem großen Boot ab Circular Quay los, und wir hatten viel Glück. Normalerweise springen die Wale nicht viel herum habe ich mir sagen lassen, aber wir haben bestimmt fünf oder sechs Sprünge gesehen. Auch sonst haben die beiden Wale oft mal ihre Flossen gezeigt und einmal ist einer der Buckelwale direkt unter dem Boot durchgeschwommen und man hat ihn gut durch das klare Wasser gesehen. Natürlich war auch viel Warten angesagt, denn die Wale können lange die Luft anhalten, aber alles in allem hat es sich durchaus gelohnt. Sogar ein paar gute Fotos sind mir gelungen!