Gerede: Der Pinguin-Effekt

Heute habe ich in der Arbeit dank meines Kollegen mal etwas nützliches gelernt, nämlich was der Pinguin-Effekt ist.

Der Pinguin-Effekt ist ein Netzwerkeffekt aus der Netzwerktheorie. Er beschreibt, dass frühe Nutzer aus einem Netzwerk oder Standard nur einen geringen Nutzen ziehen, weil noch nicht genügend andere Nutzer daran beteiligt sind. In der Folge kommt es zu einer abwartenden Haltung unter den potenziellen Nutzern und der Standard oder das Netzwerk kann in der Folge scheitern.
(Wikipedia)

Der richtig interessante Teil ist aber folgender:

Pinguin-Effekt leitet sich aus dem Verhalten von hungrigen Pinguinen ab, die in kleinen Gruppen am Rande des freien Wassers auf festem Grund verharren, anstatt ins Wasser zu springen und nach Nahrung zu suchen, weil im Wasser potenzielle Fressfeinde lauern könnten. Der einzelne Pinguin weiß nicht, ob sich tatsächlich Feinde im Wasser befinden. Sobald jedoch der erste den Sprung ins Wasser gewagt hat, können die noch abwartenden Vögel die Gefahr besser abschätzen (und gegebenenfalls selber ins Wasser springen), womit der Auslöser für den Pinguin-Effekt gegeben ist.
(Wikipedia)

Ohne den kleinen Querulanten, den Pinguin der sich sagt, “Ach, was soll’s”, würden alle Pinguine für immer am Rande des Wassers ausharren, bis sie irgendwann verhungern. Ein Hoch auf die Pinguin-Querulanten!

“Never doubt that a small group of thoughtful, committed citizens can change the world. Indeed, it’s the only thing that ever does.” – Margaret Mead

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